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Go Clara Go
Go Clara Go 1h 33min 2025 0 Dokumentarfilm
Handlung
Wie lässt sich das Sag- und Sichtbare durch Kunst verschieben – trotz staatlicher Kontrolle und politischer Begrenzungen? In der DDR der 1970er Jahre erklärten einige wenige Künstlerinnen das offiziell sozialistisch geprägte Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt, zur Bühne für künstlerische Freiheit und Experimentierlust. Mit stummen Performances, gemeinschaftlichen Pleinairs am Meer, rauschenden Künstlerfesten und kollektiv geschaffenen Kaltnadelradierungen setzte die Künstlergruppe Clara Mosch neue Maßstäbe. In enger Zusammenarbeit mit der genossenschaftlich geführten Galerie Oben entstanden Orte, an denen Kunst trotz Repressionen neue Ausdrucksformen fand – jenseits ideologischer Vorgaben. Ihre Aktionen zeugen von einem kreativen Eigensinn, der sich an westlichen Strömungen wie dem Werk von Joseph Beuys orientierte und gleichzeitig einen eigenständigen Weg ging: radikal, poetisch und kompromisslos.
Regie
Besetzung
Länder

Vorstellungen

Dienstag 8 September
Cinémathèque in der naTo Leipzig e.V.
19:30